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Größer, bunter, mehr Stadion-Atmosphäre und ein Teilnehmerrekord

Er wächst und gedeiht! 25 % mehr Teilnehmer als 2018 wollten bei der neunten Auflage des X-Mass-Run entlang des heiligen Rasen im Millerntor-Stadion laufen. Dazu gab’s dieses Mal gleich zwei Gelegenheiten: Einmal zu Beginn der 5-km-Runde und einmal auf der Zielgeraden. Diese kann jetzt optisch mit dem Stadiondurchlauf und mit einem Blick von den letzten Metern auf das Riesenrad des Winterdoms mit dem einen oder anderen Großstadtmarathon mithalten. Und Zuschauerjubel von den Stadionrängen gibt’s für die Läufer nun auch. Und überdachte Umkleidemöglichkeiten! Und eine fünfte Startwelle! Und einen im Verhältnis zu den Vorjahren geradezu “warmen” Nieselregen von bis 9°! Ebenfalls neu: Zu den Starts gab es statt eines Schusses nun einen Glockenschlag. Wenige Meter später, wenn man den Spielertunnel passiert, ertönen dann nochmals Glocken – dieses Mal aber in Form von Hells Bells, der Einlaufmusik des FC St. Pauli.

Der erste Start um 10.30 Uhr lotste die erste Welle Läufer (Weihnachtsmänner, Rentiere, Feen, gewöhnliche Läufer) zugunsten der Fanräume e.V. auf die Runde: Stadion – Heiligengeistfeld Nordseite – Planten un Blomen – Heiligengeistfeld Ost- & Südseite – Stadion).

Die Startwellen B bis fünf E folgten mit jeweils 15 Minuten Verzögerung. Für schnelle Läufer empfiehlt sich die Anmeldung zur Startwelle A, um Überholmanöver einzusparen. Tatsächlich hatten Gesamtsieger Eric Berger (hamburg running) und Gesamtsiegerin Ramona Richter genau das getan. Stammgast und Rekordsieger Dennis Mehlfeld (Lübecker SC), sechsfacher Gesamtsieger, wurde dieses Jahr Dritter – aus der letzten Startwelle heraus.

Und noch etwas Neues: Es gab im Zieleinlauf einen Heiratsantrag – mit einem “Ja!”. Was für ein bemerkenswerter Ort dafür, zwischen Stadion und Riesenrad, inmitten eines Meeres von Läufern und Weihnachtsmännern.

Apropos Weihnachtsmänner: Ein einfaches Weihnachtsmann-Kostüm reicht für eine Prämierung durch die unbestechliche Jury schon seit Jahren nicht mehr aus. Aber u.a. zwei Rentierherden, zwei “fast echte” Postbotinnen und die Trägerin einer Haar- Lichterkettenfrisur durften auf’s Podest (“hat eine Stunde gedauert!”).
Fünfmal 3.500 Euro gingen an fünf Vereine: Fanräume e.V., hamburg running e.V., Hamburger Gabenzaun e.V., die Young Rebels (die Nachwuchsabsteilung des FC St. Pauli Triathlon) und – neu – das Motorschiff und soziokulturelle Veranstaltungszentrum Stubnitz e.V..

Die drei Schnellsten…

Männer

  1. Eric Berger, hamburg running, 18:16
  2. Christoph Deppe, hamburg running, 18:28
  3. Dennis Mehlfeld, Lübecker SC, 18:55

Frauen

  1. Ramona Richter, Rasende Reporterin, 21:16
  2. Kerstin Schmidt, Kiel, 21:39
  3. Lisa Femerling, Kaltenkirchen, 21:50

Zu den vollständigen Ergebnislisten

Mehr Fotos gibt’s hier.

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